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Konstantinopel: Zwei mysteriöse und brutale Morde an Geistlichen sind Stadtgespräch. Das Wetter ist mild, Sonne und Wolken wechseln sich stetig ab.
Rom: Der Kirchenstaat und das Königreich Alemannien haben neben einem Handelsabkommen auch einen militärischen Bündnisvertrag geschlossen. Die Tage sind von zunehmenden Regenfällen geprägt.
Ausland: Im Ostfrankenreich ist nach dem Ende des Krieges Ruhe eingekehrt.

Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 46.

Sonntag, 2. September 2018, 00:44

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Bekanntmachungen des Königs

Wir entsagen hiermit förmlich und für alle Welt sichtbar der falschen Obödienz des sogenannten Papstes, in Wahrheit aber Betrügers und Hochstaplers, der sich da nennt Coelestinus II. und durch Behexung Unser Vertrauen erschlich, und bekräftigen Unsere und des Ostfränkischen Reiches Zugehörigkeit zur einzigen legitimen und gottgewollten römischen Obödienz unseres Heiligen Vaters Ioannes XII. Der Antichrist ist zu ergreifen und an Uns auszuliefern. Ferner befehlen Wir die Verfolgung und Bekämpfun...

Freitag, 24. August 2018, 23:04

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Friedensverhandlungen (951)

Natürlich waren sich die Griechen ihrer Sache absolut sicher. Sie sahen sich nun als die großen Sieger, auch wenn der Sieg vor Magdeburg kein gar so glänzender gewesen war, wie ihn sich diese Oströmer nun einbildeten. Otto hätte durchaus ja noch Optionen gehabt und hätte es auf einen jahrelangen Guerillakrieg anlegen können. Aber natürlich sprach der typische byzantinische Hochmut aus diesem Zarides, der da wohl gleich nach dem megalomanisch veranlagten Kaiser kam. Gönnerhaft versuchte der Kanzl...

Freitag, 24. August 2018, 15:04

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Friedensverhandlungen (951)

Gemeinsam mit Heribert von Mansfeld, der mehr und mehr zur rechten Hand des Königs wurde, hatte sich auch König Otto I. zu den Friedensverhandlungen in seiner eigenen Magdeburger Königspfalz eingefunden. Eine illustre Runde war hier zusammengekommen, wenngleich sowohl der Kaiser als auch Ottos Sohn Liudolf fernblieben. Vermutlich wollten sie Otto damit zeigen, dass sie es nicht nötig hatten, hier in eigener Person zu erscheinen. Die Verhandlungen führten auf der gegnerischen Seite also der byzan...

Montag, 20. August 2018, 20:24

Forenbeitrag von: »Otto I.«

[Gegend bei Magdeburg] Die Schlacht bei Magdeburg (Juli 951)

Als die Dänen doch noch herannahten, meinte König Otto, es ereigne sich ein Mirakel. Die Männer des dänischen Königs Gorm verhinderten Schlimmeres. Die nachfolgenden Kämpfe waren deutlich ausgeglichener. Gleichwohl musste Otto, der ja kein Dummkopf war, erkennen, dass er die Schlacht nicht gewinnen konnte. Um nicht noch mehr Blut zu vergießen, signalisierte er nun neuerliche Verhandlungsbereitschaft. Wider Erwarten ging der Kaiser darauf ein, so dass die Schlacht bei Magdeburg früher endete als ...

Sonntag, 19. August 2018, 22:05

Forenbeitrag von: »Otto I.«

[Gegend bei Magdeburg] Die Schlacht bei Magdeburg (Juli 951)

Aus Sicht der Ostfranken nahm die Schlacht einen unerwartet erfreulichen Verlauf, verdarb das Flammenmeer doch den koordinierten Frontalangriff der Kriegselefanten, der vermutlich bereits die vorzeitige Entscheidung gebracht hätte. Die wenigen Elefanten, die nun noch angriffen, konnte man wohl in Schach halten, was die königlichen Truppen anspornte, die nun mit viel Enthusiasmus an die Sache gingen, auch angespornt durch den Papst. Dieser zeigte sich sehr angetan vom Schlachtenverlauf und beglüc...

Samstag, 18. August 2018, 20:50

Forenbeitrag von: »Otto I.«

[Gegend bei Magdeburg] Die Schlacht bei Magdeburg (Juli 951)

Es war soweit: Sein oder Nichtsein, das war jetzt die Frage. Otto I. hatte keine große Wahl, wollte er nicht endgültig sein Gesicht verlieren. Mit geradezu übermenschlichen Anstrengungen war es ihm gelungen, die sächsischen Großen allesamt hinter sich zu versammeln und ein mächtiges Heer auf die Beine zu stellen. Dazu kamen Auxiliartruppen aus dem fernen England und aus Westfranken, die die Armee verstärkten. Noch immer hoffte der Ostfrankenkönig auf Unterstützung aus Dänemark, doch war bisher k...

Freitag, 17. August 2018, 16:49

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Das weitere Vorgehen

Das Schreiben, welches die Magdeburger Pfalz erreichte und an Otto adressiert war, erzürnte diesen. Die Bedingungen, die der Kaiser stellte, um einen Frieden zu erreichen, waren schlechterdings unannehmbar. Die Aufgabe Schwabens war für den König zwar denkbar, doch wollte er keinesfalls auf Bayern, Oberlothringen und insbesondere Franken verzichten. Ein Wechsel in die Obödienz des Papstes in Rom kam für ihn auch nicht in Frage, ließe dies doch seine Entscheidung für Coelestinus II. als Fehlkalku...

Mittwoch, 15. August 2018, 18:36

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Erinnerungsthread

Zitat von »Heribert von Mansfeld« [Gemächer des Königs] Revolte! Euer Hoheit, seid Ihr vor Schreck erstarrt? Danke. Komplett übersehen.

Mittwoch, 15. August 2018, 18:35

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Revolte!

Fassungslos vernahm der König die Nachrichte, welche ihm Kardinalkoadjutor Heribert von Mansfeld überbrachte. Der Mansfelder hatte sich als der tatkräftigste Kirchenmann in Ottos Lager erwiesen und wurde nun gewissermaßen zum Vormund des erkrankten Papstes, der sich in seinen Gemächern auskurierte, ohne von der Außenwelt gestört zu werden. Die Worte Heriberts ließen Otto bald erschaudern, bald erzürnen. Er konnte nicht glauben, was er da vernahm. Die Herren von Hake schienen den Verstand verlore...

Mittwoch, 15. August 2018, 18:28

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Herrschaftszeiten!

Der Papst war von diesen betrüblichen Ereignissen offenkundig geradezu erschlagen. Er schien nicht fähig, darauf hier und jetzt einzugehen, weswegen König Otto nicht weiter darauf drängte. Glücklicherweise bewies der Kardinalkoadjutor Heribert von Mansfeld einen kühlen Kopf und hatte die rettende Idee. Er bestätigte den schlechten allgemeinen gesundheitlichen Zustand des Heiligen Vaters und ersann eine weise und umsichtige Abhilfe. Mit Otto zusammen schritt er hinaus und schloss die Türe hinter ...

Mittwoch, 1. August 2018, 14:04

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Bekanntmachungen des Königs

Wir bevollmächtigen Kardinalkoadjutor Heribert von Mansfeld, Generalvikar und Dompropst zu Magdeburg, dass ihm hinkünftig Soldaten in selbst gewählter Zahl unterstellt seien zum Schutze und Trutze, ist es doch eine bittere Erkenntnis, dass auch Personen geistlichen Standes in diesen Zeiten Gefahr für Leib und Leben droht. Gegeben zu Aachen am XII. Tage vor den Kalenden des August im Jahre des Herrn D.CCCC.LI, im sechzehnten Unserer Herrschaft.

Sonntag, 15. Juli 2018, 21:06

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Herrschaftszeiten!

Einige Tage gingen ins Land. Der Erzbischof Adeodatus befand sich augenscheinlich auf Visitation im Gebiet der Erzdiözese. Dies war für sich genommen kein ungewöhnlicher Vorgang. Dass Adeodatus und die Seinigen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verschwanden, war aber schon einmal sonderbar, auch wenn sich Otto zunächst nichts dabei dachte. Vermutlich wollte der Erzbischof wenig Aufsehen erregen, jetzt, wo er nur mehr auf Abruf die wahre bischöfliche Gewalt in Magdeburg besaß. Schließlich kam aber ...

Freitag, 13. Juli 2018, 16:45

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Einberufung der ständigen Heiligen Synode von Ostfranken in causa Adeodati

Der König war an und für sich zufrieden, dass die Mehrheit der Synode, nämlich drei von fünf Beteiligten, keineswegs die faktische Absetzung des Erzbischofs Adeodatus durchbringen wollte. Neben diesem selbst hatten sich Erzbischof Adaldag und Bischof Florebert für ihn erklärt. Die Bischöfe Diethard und Ulrich hingegen unterstützten das Ansinnen des Papstes, wobei man spekulieren konnte, ob sie nicht schlichtweg selbst gern Administrator von Magdeburg geworden wären, was bei Ulrich verständlich, ...

Mittwoch, 11. Juli 2018, 23:15

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Einberufung der ständigen Heiligen Synode von Ostfranken in causa Adeodati

Nun entschied sich der wie ein zorniges kleines Kind hinausstürmende Papst doch noch um, denn auf einmal stand er wieder im Raum. Der Mann wusste offenbar auch nicht recht, was er wollte. Dies löste einige unfreiwillige Belustigung im Saale aus. Scheinbar hatte Coelestinus in seiner Rage die Anwesenheit des Königs gar nicht bemerkt. Wiederum stellte er die eindeutige Order des Königs indes in Frage und wollte eine Unterbrechung der Synode. Otto fragte sich allmählich, welcher Bischof hier verwir...

Mittwoch, 11. Juli 2018, 22:28

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Einberufung der ständigen Heiligen Synode von Ostfranken in causa Adeodati

Der König verfolgte den Verlauf dieser Heiligen Synode, die heute zum ersten Mal tagte. Wieso sie einberufen wurde, erfuhr auch der König erst nach Beginn derselben. Der Papst schien mit der Amtsführung des vom König eingesetzten und investierten Erzbischof Adeodatus nicht völlig zufrieden zu sein. Dies war umso merkwürdiger, als Coelestinus II. Adeodatus von Viterbo doch selbst zum Kardinal gemacht und ihn somit in den innersten Machtzirkel der Kirche aufgenommen hatte. Nun wollte er ihn sogar ...

Dienstag, 10. Juli 2018, 23:15

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Eine notwendige Reaktion

Ein paar Tage nach der Ankunft des Papstes Coelestinus und der beiden Kardinäle, von denen einer nun Erzbischof von Magdeburg war, kam es zu einer gewissen Unruhe, als plötzlich der Erzbischof Adeodatus in die Königspfalz stürmte und den König zu sprechen verlangte. Dem nicht genug, wurde auch der Papst herbestellt, als handle es sich dabei um einen einfachen Geistlichen. Bald schon klärte sich auf, was der Grund für diesen Aufruhr war: Es wurde nämlich ein geharnischtes Schreiben an den Erzbisc...

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:26

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Versuch einer Neuaufstellung

Es mutete schon etwas seltsam an, dass ausgerechnet ein Grieche der Papstkandidat des Königs der Ostfranken war, während der griechische Kaiser einen Italiener unterstützte. Nur die äußerst komplexen und für den Laien schwer durchschaubaren Vorgänge brachten Licht ins Dunkel und machten diese Dinge mehr oder weniger nachvollziehbar. Der Grund, wieso sich Otto auf Coelestinus stützte, war zudem auch dergestalt, weil sich kein ostfränkischer Bischof bereiterklärt hatte, überhaupt als Gegenpapst fu...

Samstag, 7. Juli 2018, 14:59

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Versuch einer Neuaufstellung

Die Begrüßung erfolgte in einträchtiger Art und Weise. Der Papst jedenfalls betonte, dass Gott eindeutig auf seiner und Ottos Seite stünde. Sie waren die Erwählten und die einzig Rechtgläubigen, so Coelestinus. Hinsichtlich der Kaiserkrönung war er ebenfalls entgegenkommend und stellte sie in Aussicht. Dem oströmischen Kaiser sprach er die Legitimation ab und verwarf seine Ansprüche schlichtweg. Erzbischof Adaldag von Bremen und Hamburg, ostfränkischer Kanzler "So zeigte Gott uns seine Unterstüt...

Samstag, 7. Juli 2018, 00:34

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Empfang für Papst Coelestinus II.

Nur wenige Tage nach dem Ende der Synode erreichten der (Gegen-)Papst Coelestinus II. und seine beiden verbliebenen Anhänger die Königspfalz zu Magdeburg. Anders als in Speyer erfolgte diesmal ein halbwegs standesgemäßer Einzug, zumindest, was Coelestinus und die (Pseudo-)Kardinäle betraf. Natürlich fehlte der große Anhang, den man bei einem Papst eigentlich erwartete, doch waren es eben besondere Zeiten und Umstände. Ohne große Umwege wurden die drei heiligen Männer dann in die Pfalz geführt, w...

Donnerstag, 28. Juni 2018, 14:26

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Versuch einer Neuaufstellung

Über Worms, Mainz, Frankfurt, Fulda, Erfurt und Quedlinburg gelangte der Ostfrankenkönig Otto I. in Eilmärschen nach Magdeburg, wo seine bevorzugte sächsische Königspfalz lag, direkt an der Grenze zu den Marken. Die gegnerischen Späher mochten seinen Abzug aus Speyer bemerkt haben, doch wussten sie schwerlich, wohin der König genau gelangt war. Bereits von unterwegs hatte der Herrscher die sächsischen Großen dorthin bestellt, um die Ereignisse zu rekapitulieren und sich neu aufzustellen. Die Nie...