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Wir befinden uns im Krieg mit dem Ostfrankenreich. Die finale Schlacht gegen König Otto hat begonnen.

Konstantinopel: Die Kaiserin ist tot! Ihr lebloser Körper wurde auf dem Palastgelände gefunden. Offenbar stürzte sie von ihrem Balkon in die Tiefe.
Rom: Die Restauration der Phokas-Säule ist vollendet worden. Es ist unerträglich heiß und trocken.
Ausland: Die rhomäisch-alemannische Allianz hat Magdeburg erreicht. Die finale Schlacht gegen König Otto hat begonnen.

1

Montag, 5. März 2018, 17:37

Highlights aus der Forengeschichte

Die Idee kam mir, als ich heute zufällig wieder auf diesen köstlichen alten Thread stieß:

[Gemächer des Autokrators] Unterhaltung mit einem Becher

:lol: :lol: :lol:

2

Freitag, 9. März 2018, 23:14

Der ehemalige Kaiser war immer für ein Späßchen gut:

Der Kaiser, der selbst für seine Maßstäbe an diesem Abend angetrunken war, leerte noch zwei weitere Karaffen, ehe seiner Umgebung ersichtlich wurde, dass es wohl besser wäre, würde man die Majestät möglichst unauffällig in seine Gemächer bringen. Die Dienerschaft, die die Trinkgewohnheiten des Autokrators durchaus kannte, versuchte sich folglich daran, dem Kaiser einen möglichst würdevollen Abgang zu bereiten. Infolge der Unruhe, welche durch die Affen entstanden war, schien dies möglich zu sein, zumal ja auch die Musik laut aufspielte und die Stimmung im Saal deutlich gestiegen war. Ein junger Diener bot sich also an, dem Kaiser aufzuhelfen, was dieser mit der Bemerkung: "Lass nur, Junge, das schaff ich schon noch allein" bedachte, um kurz darauf fast mitsamt der Tischdecke, an welcher er sich noch hatte halten können, zu Boden zu gehen. Die eingespielte Dienerschaft konnte ihn freilich gerade noch auffangen; nur einige Gläser waren durch die ruckartige Bewegung umgestürzt. In der Folge dieses Malheurs überließ es Konstantinos VII. dann doch lieber seinen Untergebenen, ihn so unauffällig wie möglich aus dem Speisesaal zu führen, was sich als schlechterdings unmöglich erwies, da der Monarch beim Hinausgehen einen anderen Tisch rammte und einige Affen aufschreckte, die nun koordinierungslos für Trubel sorgten. Nachdem der Alte trotz vorsichtig kritischer Anmerkung der ihn stützenden Diener darauf beharrt hatte, dass es sich bei der Tür zu einer Abstellkammer um die richtige handelte, verzögerte sich das Verlassen des Imperators um etliche Zeit, ehe er schließlich endlich verschwunden war. Die beiden Mitkaiser waren nun sich selbst überlassen. Sie würden gewiss eine Möglichkeit finden, den Abend ausklingen zu lassen.
:D

3

Samstag, 10. März 2018, 00:37

Ich darf ja dann wohl mal diesen ganzen Thread hier hervorheben:

Auf ins Land der Pharaonen!

Eines meiner persönlichen Highlights überhaupt, viele IDs, ein schöner, langer und vor allem ausgespielter Plot von der Planung im Palast bis hin zum Hafen, der Überfahrt, der Ankunft und den Verhandlungen in Ägypten, die Heimfahrt und der Empfang zuhause - alles war dabei, mit unterschiedlichen Spielern.
:party:


Zitat

Basiliskos schloss die Tür sorgsam ab und öffnete den Schrank, der eigentlich für seine Kleidung vorgesehen war. Diese hatte er unordentlich aufs Bett geworfen, um Platz für - wie konnte es auch anders sein - den vermissten Nachtisch zu machen. Er grinste verschmitzt und holte den Kuchen aus dem Schrank. Glucksend lachte er in sich hinein, als er, auf seinem Bett sitzend, das Backwerk Stück für Stück verputzte.

4

Samstag, 14. April 2018, 15:46

Ein absolutes Highlight ist dieser Thread:

Ruhestörung 2.0

Zitat

"Schau mal, da drüben brennt noch Licht. Sieht aus wie eine große Weinschenke", sprach er und deutete auf das Bankhaus Xiphilinos. "Am besten, wir begeben uns unauffällig dort hinüber."Gesagt, getan. Freilich hatte der Alte bereits Mühe, das Eisentor überhaupt zu öffnen. Er kam ins Straucheln und ließ seine beiden leeren Weinflaschen effektvoll zu Boden gehen, was ihm indes egal war.

"Sieh nur, hier muss der Eingang sein, Kyros", wähnte der Basileus und sprach weiter: "Doch lass mich zuvor noch meine Blase entleeren. Dieses Gebüsch hier will mir ideal erscheinen." Und so machte er sich daran, diesem Geschäft nachzugehen.

Freilich konnte er nicht ahnen, dass die Katze vom Vortag ebenfalls wieder hier war und bereits darauf gewartet hatte. So wie sich der Alte gerade erleichterte, sprang ihn das Biest unvermittelt an, so dass er sich selbst voll pinkelte.

"Was ist das denn?!", rief er dann und hatte einige Mühe, das wildgewordene Tier abzuwehren. Poltos holte scheinbar mit der letzten verbliebenen Flasche aus, traf aber nicht die Katze, sondern eines der Fenster des Hauses. "Am besten, wir schauen, dass wir in die Schenke kommen. Hier erscheint's mir unheimlich", meinte er dann und klopfte lautstark an die Tür zu der vermeintlichen Schenke.

:D