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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 17:48

Kyriakos Taronites - Laufbahn eines Soldaten

Kyriakos wurde am 14. August im Jahre des Herrn 926 geboren, am Namenstag der Athene. Sein Vater Ilias war Kaufmann und seine Mutter Danae Schneiderin. Insgesamt hatten sie sechs Kinder: Vier Söhne und zwei Töchter. Kyriakos ältere Geschwister hießen Christos und war zum heutigen Zeitpunkt 35 Jahre, Diogenis war 33, Savina 32 als nächstes kam Kyriakos, dann Linos mit 25 und Laskaria mit 24.
Sein jüngster Bruder Linos und seine kleine Schwester Laskaria landeten im Kloster, als 940 das Geschäft des Vaters besonders schlecht lief und Kyriakos landete beim Militär, als alles fürchterlich schlecht lief und man nicht wusste, wie die Familie zu ernähren wäre.

940 begann Kyriakos militärische Karriere als Laufbursche und Handlanger beim Militär und wurde bereits in den Krieg mitgenommen.

943 beginnt seine Laufbahn als Kavallarios

945 wird er zum Tetrarchos nach einer Schlacht bei Amorion

946 Feldzug um Rom zurück zu erobern und wird Pentarchos

947 Rückeroberung Siziliens (Dabei setzte er auf dem Schiff Eugenios unter Kapitän Akrivos über.) Dort fällt sein Onkel Egeas im Alter von 35 Jahren im Kampf. Zu dieser Zeit diente er als Komes. Kyriakos hatte zu ihm ein besonders inniges Verhältnis, umso schlimmer war es für den Pentarchos, das Egeas in seinen Armen starb.

948 gehörte zu den Truppen, zu denen Romanos II sich durchschlägt und wird Dekarchos

949 gehört zu den Truppen unter Bardas Phokas, welche Konstantinopel belagern

950 Schlacht um Konstantinopel und wurde nach der Schlacht zum Kentarchos ernannt. Unmittelbar nach dem Sieg erfolgte die Versetzung zu den Noumeroi, wo er allerdings nicht lange blieb, denn im gleichen Jahr nur ein paar Monate später landete er bei den Manglabatei, da der Protomangalbites auf ihn aufmerksam wurde und abwarb. Er wollte ihn unbedingt in seinen Reihen wissen.

Im diesem Jahr musste er Athina Papadaki, der Frau seines Freundes, einem Komes, die traurige Nachricht überbringen, dass ihr Mann gefallen sei. Zwar war sie als Adlige und mit der Hinterbliebenenrente abgesichert, aber dennoch brauchte sie Trost. Kyriakos war mit Iraklis seid etwa fünf Jahren befreundet und sie gehörten der gleichen Kohorte an. Mittlerweile wurde sie schwanger mit einer Tochter. Über den Schock, den sie erlitt, als ihr die Nachricht über den Tod des Ehegatten überbracht wurde, verlor sie das Kind von Iraklis, somit ein doppelter Schlag in ihrem jungen Leben. Wie auch immer ihre Familie in Rom herausfand, dass Athina mit Kyriakos liiert war, hielt sie es nicht für standesgemäß und angemessen. Die Familie der jungen Gräfin drängte sie zur Trennung, doch diese kam nicht zu Stande. Eher das Gegenteil trat ein: Die Verbindung wurde inniger und schließlich mit einer erneuten Schwangerschaft gesegnet. Diesmal würde sie einen Sohn gebären und Athina und Kyriakos würden ihn auf den Namen Leonidas taufen lassen. Obwohl nun die Familie in Rom nichts mehr gegen eine Hochzeit sagen konnte, drängten sie nun eben auf eine Hochzeit um die Ehre der jungen Frau zu schützen. Mit dem Heiraten hatten es beide nicht wirklich eilig, taten es dennoch, einfach zur Absicherung von Frau und Kind, falls dem Manglabites doch etwas zustoßen würde. Liebe an sich brauchte keine Genehmigung und Legalisierung. Die Hochzeit fand im Stillen statt und außer den engsten Familienmitgliedern erfuhren nur die Wenigsten von dem Ereignis.

Es gab genau zwei Gründe, weshalb Kyriakos die Stelle bei den Numeroi annahm: 1. Wollte er Athina zur Seite stehen, nachdem sie sich schon seid einigen Jahren kannten und er mit ihrem Mann befreundet war. Sie brauchte eine Stütze, denn ihre Familie stammte aus Rom und 2. starb sein Onkel ohne Frau und Kind. Als Soldat war er nie wirklich sesshaft und gründete wohl deshalb nie eine Familie, doch genau das wollte Kyriakos: Heiraten und eine Familie gründen, das war ziemlich schwierig, wenn man ständig unterwegs war. In seiner jetzigen Position bekam er einen guten Sold und das Risiko zu sterben, war gewiss nicht höher als im Feld, eher deutlich geringer.

Kyriakos war in erster Linie Linkshänder. Da er mit der rechten Hand gewohnt ist, seinen Schild zu halten und im Kampf auch zu benutzen, verwendete er bisweilen auch ein Kurzschwert in der rechten Hand, aber in erster Linie zur Abwehr und dergleichen Aktionen. Man merkte durchaus, das der rechte Arm, der deutlich Schwächere war. Der Manglabites war jedoch selbst mit seinem Rechten besser dran, als viele Rechtshänder mit seiner Linken.

Das erste, was sich Kyriakos von seinem Sold als Manglabites kaufte: einen Hengst namens Feuerherz.
Im Laufe des letzten Jahres freundete er sich mit vier Manglabitai näher an: Evros und Irakis, letztere ist ein recht großer, breitschultriger Manglabatis, sowie die Wikinger Gurdrik und Harek. Von den letzteren beiden lernte er die nordische Sprache. Mittlerweile kann er sich ganz gut unterhalten, obwohl er natürlich einen Akzent aufweist.
Der Rekrut Thanis, Frischling bei den Manglabatai, schwirrt öfters in seiner Nähe herum, denn diesen Grünschabel hat er etwas unter seine Fittiche genommen.

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