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[Ostfränkisches Reich] Königspfalz Aachen

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Samstag, 7. Februar 2015, 16:42

Königspfalz Aachen

Die noch direkt von Rom in Bewegung gesetzte Gesandtschaft ins Ostfränkische Reich hatte zwischenzeitlich Aachen, eine der wichtigsten Residenzstädte des Königs Otto, erreicht. Man konnte dort die Pfalz, welche Karl der Große erbaut hatte, bestaunen. Sie orientierte sich eindeutig an byzantinischen Vorbildern, so besonders der ans Chrysotriklinos angelehnte große Audienzsaal, in der der Frankenkönig den Gesandten des Kaisers empfing. Die Verhandlungen bezüglich einer Heiratsverbindung zwischen Ottos Tochter Liutgard und dem Kaiser Romanos II. waren bereits geglückt. Ostfranken sah durch diese Rangerhöhung seine realpolitischen Verluste in Oberitalien kompensiert, würde es doch nun kaiserlichen Glanz empfangen und die Gattin des Autokrators in Konstantinopel stellen.


Byzantinischer Gesandter

"Ich danke Euch Otto, König, für Euer Entgegenkommen in dieser Sache. Bald schon sollt Ihr Euch Schwiegervater des Kaisers nennen dürfen. Prinzessin Liutgard aber soll einen griechischen Namen annehmen, wie es der Brauch im Reiche der Rhomaier ist."

Tatsächlich hatte sich bereits Romanos' erste Gattin Bertha von Italien einen byzantinischen Namen erwählt: Eudokia.

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Samstag, 7. Februar 2015, 16:52

RE: Königspfalz Aachen

Der Ostfrankenherrscher versprach sich tatsächlich einiges von der Eheschließung, würde er damit doch selbst gleichsam in imperialen Rang aufsteigen, was seine dominierende Stellung in Mitteleuropa unterstrich.

"So leb denn wohl, Liutgard, mein kühnes, herrliches Kind. Fahre gen Konstantinopel und werde dem Kaiser angetraut, auf dass du selbst Kaiserin sein mögest. Vergiss indes nie, woher du kamst, wirst du doch ewiglich eine geborene Fränkin bleiben."


Prinzessin Liutgard

"Ich will's bedenken, o Vater, und dir eine gute Tochter sein. Auf Wiedersehen, so Gott will!

Er umarmte seine einzige eheliche Tochter innig, bevor er sie dem Gesandten übergab, an welchen er sich ebenfalls noch einmal wandte.

"Euch vertrau ich ihr Leben an, Rhomaier. Bringt sie sicher in die Kaiserstadt und lasst mich baldig Kunde hiervon vernehmen. Zehntausend Solidi sollt Ihr dem Kaiser als Mitgift überbringen, vor allem aber die unbedingte Treue Ottos, Königs der Ostfranken."

Und kurz darauf ging die Rückreise auch schon los.

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