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Rhomäisches Reich: Der armenische Kronprinz wird Thekla Lekapene Argyre ehelichen. Zeitweise fällt Schnee. Die durchschnittliche Temperatur beträgt 2 Grad.
Kirchenstaat: Der Papst hat Legaten nach Konstantinopel und Augsburg entsandt. Des Schelmenromans zweiter Teil "Neues vom Theodul" erweist sich als Verkaufsschlager.
Alemannien: Der Papstdarsteller Theodoulos Philanthropenos wurde in Augsburg durch ein Gottesurteil gefällt; seine Überreste anschließend verbrannt und im Lech verstreut.

Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 56.

Dienstag, 27. November 2018, 16:54

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Erzbischöfliches Palais

Nachdem sein Sohn Liudolf, der König von Alemannien, die Übergabe der Stadt Petersburg erfolgreich eingeleitet hatte, stieß auch sein Vater Otto, König von Ostfranken, hinzu. Das Petersburger Stadtoberhaupt war ein gewisser Pribislaw, der den Rang eines Erzbischofs trug und offenkundig von Theodoulos, dem falschen Papst, ebenfalls getäuscht worden war. Die Polanen waren nämlich bereits teilweise zum Christentum konvertiert, wussten aber aus naheliegenden Gründen nicht um die Feinheiten, so dass ...

Freitag, 16. November 2018, 20:37

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Die Belagerung von Magdeburg

Entgegen den Erwartungen ging die Sache wirklich glimpflich aus, da sich der Erzbischof Theodoulos dem königlichen Vorschlag Ottos fügte. Fast hätte dieser es nicht für möglich gehalten, doch späte Einsicht war besser als gar keine Einsicht. Zumal der Erzbischof nun einen wirklich fairen Prozess erwarten durfte, dessen Ausgang zwar ungewiss war, der ihn aber doch zumindest die Möglichkeit gab, sich noch einmal für seine Handlungen offiziell zu rechtfertigen. Ein Meister der Formulierungskunst, w...

Freitag, 16. November 2018, 12:47

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Die Belagerung von Magdeburg

Rein vom militärischen Standpunkt aus betrachtet, war es unmöglich, eine mittelprächtig befestigte Stadt wie Magdeburg dauerhaft gegen eine derart gerüstete Armee zu halten, die noch dazu den Seeweg kontrollierte und Magdeburg somit gleichsam von der Außenwelt abschneiden konnte. Spätestens im Winter, dessen Einbruch sich in diesem Jahre verzögerte, wäre die Stadt ausgehungert worden, wenn man ihre maroden Mauern nicht schon zuvor überwunden hätte. Vermutlich hätte es eher noch einen internen Au...

Donnerstag, 15. November 2018, 18:39

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Zweifaches königliches Herannahen

Dass die tapferen Streiter um die Grafen von Rosenburg und zahlreiche andere Edle bereits einen neuerlichen Sturm auf Magdeburg gewagt hatten, wusste man im Lager der beiden Könige zu Calbe noch nicht. Erst auf halbem Wege nach Magdeburg kam ihnen ein Bote entgegen, der Otto, Liudolf und die Bischöfe darob informierte. Sogleich ging man zu einem eiligen Marschtempo über, wollte man den mutigen Recken doch zu Hilfe eilen, die sie sicherlich dringend nötig hatten. Gut 10.000 Mann waren unter dem g...

Donnerstag, 15. November 2018, 18:31

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Heranziehen des königlichen Heeres

Nach bevor der letzte Bischof heranzog, wurde vermeldet, die Alemannen seien bereits in der Nähe. Was ihn noch im Sommer alarmiert hätte, freute König Otto nun besonders. Die Konstellation hatte sich gänzlich geändert und ein friedliches Miteinander der beiden Staaten schien möglich. Die veranschlagte gemeinsame Operation würde dazu beitragen, die tragfähigen Beziehungen zwischen Otto und Liudolf weiter zu befördern zum Wohle aller. "Mein Sohn, es ist eine seltsame Laune des Himmels, dass wir un...

Donnerstag, 15. November 2018, 15:25

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Heranziehen des königlichen Heeres

König Otto machte Nägeln mit Köpfen. Nur kurz nachdem er den Heerbann ausgerufen hatte, zog er mit einem staatlichen Heer von 3.000 Mann, bestehend aus einem Aufgebot sächsischer Grafen und Herren, von Memleben in Richtung Magdeburg. Bei Calbe, etwa 30 km von Magdeburg entfernt, war der Treffpunkt der Fürsten ausgemacht worden. Hier sollten sich auch die übrigen Verbände sammeln. Diesmal hatten tatsächlich alle noch im Lager Ottos verweilenden Bischöfe die Entsendung von Truppen zugesagt: Der Er...

Dienstag, 13. November 2018, 14:23

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Kloster „Gratia Dei“

An den Abt Wendelin von Rosenburg zu Gratia Dei. Wir nehmen gerne die Kunde entgegen, dass sich Unsere Lehnsmänner nun geschlossen hinter ihren König stellen und der dräuenden Bedrohung durch einfallende Feinde entgegentreten wollen. Daher sei Unser Dank Euch, ehrwürdiger Abt, genauso ausgedrückt wie den genannten Grafen und Herren.Hinsichtlich der Behandlung etwaiger heidnischer Krieger soll Eurem Wunsche entsprochen werden, stellen diese doch unweigerlich eine ernsthafte Bedrohung für die Chr...

Dienstag, 13. November 2018, 14:14

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Posteingang

Otto, König der Ostfranken,entbietetLiudolf, König der Alemannen,seinen Gruß. Euer Hoheit, mein Sohn! Mit großer Genugtuung habe ich Deine Nachricht jüngst hier zu Memleben erhalten. Gerne sähe ich die Dissonanzen zwischen uns endgültig begraben und nehme Deine Waffenhilfe daher gerne in Anspruch, handelt es sich doch nicht nur um einen heimtückischen Angriff auf Ostfranken, sondern um einen Angriff auf unsere Dynastie, der letzten Endes auch Dir gilt. Dass sich der genannte griechische Bischof...

Montag, 12. November 2018, 17:22

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Posteingang

Wenige Tage nach der fast kampflos erfolgten Einnahme Magdeburgs traf ein königliches Schreiben dort ein: An den Bischof Theodulus griechischer Abkunft. Wir sind zunächst beglückt, von Eurer offenkundigen guten Gesundheit zu hören. Indes mussten Wir kürzlich die Kunde vernehmen von Eurem unstatthaften Vorstoße gegen Unsere Stadt und Pfalz Magdeburg, welche Ihr nun widerrechtlich okkupiert. Wir erinnern Euch daher an Unsere ungewöhnliche Milde und gar Unterstützung, Eure Flucht ins heidnische Lan...

Montag, 12. November 2018, 02:03

Forenbeitrag von: »Otto I.«

[Königspfalz Memleben] Ein quicklebendiger Totgeglaubter

Auf den abwegigen Gedanken, der ostfränkische König Otto I. könnte sich in byzantinischer Gefangenschaft befinden oder gar tot sein, kam wohl kein Mensch von Verstand. Indes war es auch kein solcher, der derartige falsche Schlussfolgerungen zog und noch abstrusere Gerüchte in die Welt setzte. Der im Orkus verschwundene und mittlerweile fast vergessene selbst ernannte Papst Coelestinus II., den auch Otto bereits hatte fallen lassen, war mit ein paar Hinterwäldlern über die Elbe gezogen und in den...

Sonntag, 2. September 2018, 00:44

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Bekanntmachungen des Königs

Wir entsagen hiermit förmlich und für alle Welt sichtbar der falschen Obödienz des sogenannten Papstes, in Wahrheit aber Betrügers und Hochstaplers, der sich da nennt Coelestinus II. und durch Behexung Unser Vertrauen erschlich, und bekräftigen Unsere und des Ostfränkischen Reiches Zugehörigkeit zur einzigen legitimen und gottgewollten römischen Obödienz unseres Heiligen Vaters Ioannes XII. Der Antichrist ist zu ergreifen und an Uns auszuliefern. Ferner befehlen Wir die Verfolgung und Bekämpfun...

Freitag, 24. August 2018, 23:04

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Friedensverhandlungen (951)

Natürlich waren sich die Griechen ihrer Sache absolut sicher. Sie sahen sich nun als die großen Sieger, auch wenn der Sieg vor Magdeburg kein gar so glänzender gewesen war, wie ihn sich diese Oströmer nun einbildeten. Otto hätte durchaus ja noch Optionen gehabt und hätte es auf einen jahrelangen Guerillakrieg anlegen können. Aber natürlich sprach der typische byzantinische Hochmut aus diesem Zarides, der da wohl gleich nach dem megalomanisch veranlagten Kaiser kam. Gönnerhaft versuchte der Kanzl...

Freitag, 24. August 2018, 15:04

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Friedensverhandlungen (951)

Gemeinsam mit Heribert von Mansfeld, der mehr und mehr zur rechten Hand des Königs wurde, hatte sich auch König Otto I. zu den Friedensverhandlungen in seiner eigenen Magdeburger Königspfalz eingefunden. Eine illustre Runde war hier zusammengekommen, wenngleich sowohl der Kaiser als auch Ottos Sohn Liudolf fernblieben. Vermutlich wollten sie Otto damit zeigen, dass sie es nicht nötig hatten, hier in eigener Person zu erscheinen. Die Verhandlungen führten auf der gegnerischen Seite also der byzan...

Montag, 20. August 2018, 20:24

Forenbeitrag von: »Otto I.«

[Gegend bei Magdeburg] Die Schlacht bei Magdeburg (Juli 951)

Als die Dänen doch noch herannahten, meinte König Otto, es ereigne sich ein Mirakel. Die Männer des dänischen Königs Gorm verhinderten Schlimmeres. Die nachfolgenden Kämpfe waren deutlich ausgeglichener. Gleichwohl musste Otto, der ja kein Dummkopf war, erkennen, dass er die Schlacht nicht gewinnen konnte. Um nicht noch mehr Blut zu vergießen, signalisierte er nun neuerliche Verhandlungsbereitschaft. Wider Erwarten ging der Kaiser darauf ein, so dass die Schlacht bei Magdeburg früher endete als ...

Sonntag, 19. August 2018, 22:05

Forenbeitrag von: »Otto I.«

[Gegend bei Magdeburg] Die Schlacht bei Magdeburg (Juli 951)

Aus Sicht der Ostfranken nahm die Schlacht einen unerwartet erfreulichen Verlauf, verdarb das Flammenmeer doch den koordinierten Frontalangriff der Kriegselefanten, der vermutlich bereits die vorzeitige Entscheidung gebracht hätte. Die wenigen Elefanten, die nun noch angriffen, konnte man wohl in Schach halten, was die königlichen Truppen anspornte, die nun mit viel Enthusiasmus an die Sache gingen, auch angespornt durch den Papst. Dieser zeigte sich sehr angetan vom Schlachtenverlauf und beglüc...

Samstag, 18. August 2018, 20:50

Forenbeitrag von: »Otto I.«

[Gegend bei Magdeburg] Die Schlacht bei Magdeburg (Juli 951)

Es war soweit: Sein oder Nichtsein, das war jetzt die Frage. Otto I. hatte keine große Wahl, wollte er nicht endgültig sein Gesicht verlieren. Mit geradezu übermenschlichen Anstrengungen war es ihm gelungen, die sächsischen Großen allesamt hinter sich zu versammeln und ein mächtiges Heer auf die Beine zu stellen. Dazu kamen Auxiliartruppen aus dem fernen England und aus Westfranken, die die Armee verstärkten. Noch immer hoffte der Ostfrankenkönig auf Unterstützung aus Dänemark, doch war bisher k...

Freitag, 17. August 2018, 16:49

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Das weitere Vorgehen

Das Schreiben, welches die Magdeburger Pfalz erreichte und an Otto adressiert war, erzürnte diesen. Die Bedingungen, die der Kaiser stellte, um einen Frieden zu erreichen, waren schlechterdings unannehmbar. Die Aufgabe Schwabens war für den König zwar denkbar, doch wollte er keinesfalls auf Bayern, Oberlothringen und insbesondere Franken verzichten. Ein Wechsel in die Obödienz des Papstes in Rom kam für ihn auch nicht in Frage, ließe dies doch seine Entscheidung für Coelestinus II. als Fehlkalku...

Mittwoch, 15. August 2018, 18:36

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Erinnerungsthread

Zitat von »Heribert von Mansfeld« [Gemächer des Königs] Revolte! Euer Hoheit, seid Ihr vor Schreck erstarrt? Danke. Komplett übersehen.

Mittwoch, 15. August 2018, 18:35

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Revolte!

Fassungslos vernahm der König die Nachrichte, welche ihm Kardinalkoadjutor Heribert von Mansfeld überbrachte. Der Mansfelder hatte sich als der tatkräftigste Kirchenmann in Ottos Lager erwiesen und wurde nun gewissermaßen zum Vormund des erkrankten Papstes, der sich in seinen Gemächern auskurierte, ohne von der Außenwelt gestört zu werden. Die Worte Heriberts ließen Otto bald erschaudern, bald erzürnen. Er konnte nicht glauben, was er da vernahm. Die Herren von Hake schienen den Verstand verlore...

Mittwoch, 15. August 2018, 18:28

Forenbeitrag von: »Otto I.«

Herrschaftszeiten!

Der Papst war von diesen betrüblichen Ereignissen offenkundig geradezu erschlagen. Er schien nicht fähig, darauf hier und jetzt einzugehen, weswegen König Otto nicht weiter darauf drängte. Glücklicherweise bewies der Kardinalkoadjutor Heribert von Mansfeld einen kühlen Kopf und hatte die rettende Idee. Er bestätigte den schlechten allgemeinen gesundheitlichen Zustand des Heiligen Vaters und ersann eine weise und umsichtige Abhilfe. Mit Otto zusammen schritt er hinaus und schloss die Türe hinter ...