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Samstag, 18. Mai 2019, 14:03

Beginn der Renovation der Sergios-und-Bakchos-Kirche

Nach erfolgter Vertragung mit den Dukaten , namentlich Justinian dem Minister des Innern , liess Peter der Dishypat durch Vincenzo den Lombarden
sogleich dreissig Arbeiter anwerben , die da sollten 7 Gülden / Jahr erhalten , wies der Vertrag vorsah. Peter selbst aber würde 300 Gülden einkassieren.
So rückte man anderntags an mit mehreren Karren , wobei der Lombarde denjenigen lenkte , auf welchem der Dishypat sass. Peter gedachte nicht ,
selbst mehr einen Finger zu rühren , war er doch nunmehr Inhaber des zweifachen Konsulats und somit de jure doppeltes Staatsoberhaupt des Römischen
Reiches , zumindest nach althergebrachter Vorstellung , daher zur Elite gehörig.
Vor Ort zeigte er der Stadtwachen die Baugenehmigung , welche ihm der Minister gegeben , sodass dies alles seine Ordnung hätt. Die rechtliche Verant=
wortung , dass alles seine Legalität hätt , trug der Dukat , denn schliesslich bürgte er darfür ; Peter war nur der Ausführende.
Heda ! Auf ans Werk , ihr Mannen ! Will mir diese Kirchen auch recht tadellos erscheinen , doch Auftrag ist Auftrag. Dahero ist
sogleich der Kern des Baus anzugehen , gleichsam eine Entkernung , dort nämlich wöllen wir bauliche Veränderungen vornehmen
zur Instandsetzung , wie der Text besagt. Daher emsig wie die Bienen , auf dass wir binnen Jahresfrist durch sind !
Dann nämlich strich der Konsul weitre 1 000 Gülden zusätzlich ein , die ihm der Dukat versprochen , was man sich nicht entgehen
lassen konnt , war man nicht auf den Kopf gefallen.
So also beschaute er mit dem Lombarden die Inneneinrichtung. Zu dem gewandt hub er an : Gar selzamlich , der Bau ist doch intakt.
Doch waren die Dukaten gemeinhin als exzentrisch bekannt , vermutlich wöllt sich der Minister also ein eignes Denkmal setzen.
Die Arbeiter setzten Meissel und Hämmer an und begannen alsobald. Peter aber genehmigte sich einen Krug Bieres , der Lombard
hatte die Oberaufsicht währenddessen.


Baugenehmigung


Der Baumeister Petros Alamannikos und seine ihm unterstellten Arbeiter sind hiermit ermächtigt im Rahmen der baulichen Tätigkeiten zur Renovierung der Sergios-und-Bakchos-Kirche bauliche Veränderungen an besagter, im Staatsbesitz befindlicher Kirche vorzunehmen. Diese Veränderungen sind nur zur Instandsetzung der Kirche genehmigt. Alles darüber hinaus Gehende ist vorerst untersagt.


Der Innenminister

2

Montag, 20. Mai 2019, 01:19

Geehrter Dishypat und Baumeister Peter,

aufgrund einiger Komplikationen auf Verwaltungsebene sieht sich der Innenminister leider gezwungen, hiermit bis auf Weiteres einen Baustopp zu verhängen. Die Arbeiten sind so lange einzustellen, bis darüber im Ministerium final entschieden wird. Die Zahlungen für bisher geleistete Arbeiten werden natürlich geleistet.

Der Minister bedauert die Unannehmlichkeiten und weist auf den ja noch vorhandenen Auftrag bezüglich des Tores hin.

Hochachtungsvoll
Balsamon
Sekretär

3

Montag, 20. Mai 2019, 17:22

Man hatte bereits die Altäre aus der Verankerung gerissen und Heiligenstatuen , gar stattlich anzusehen , zur Verneuerung auf die Karren gebracht.
Dies alles im Einklang mit dem Vertragstext , der eine Entkernung vorsah , auf dass der Dukaten Ruhm gestärkt würde durch etwas ganz Neues.
Da traf eines Tages ein weitres Schreiben ein auf der nunmehrigen Grossbaustelle. Vincenzo , der sich lieber hier aufhielt und das Tor seinen
Leuten überliess , überbrachte es Petro , der sich gerade ein Bier genehmigte und das Werkeln beschaute.
Diesen Dukaten hat man doch ins Hirn geschissen ! hub Peter an und spuckte aus Wut sein Bier aus. Einmal so , dann wieder anders. Da kennt sich
doch der Teufel aus ! Diese Minsterialen haben nicht einmal einen Überblick in ihren eignen Ministerien.
Und wahrlich , was sollte das nun ? Nun war die Kirch halb entkernt und nichts Halbes und nichts Ganzes.
In Ordnung , Mannen. Feierabend. Wir fahren ab. So erhalten wir den Lohn also ohne weitres Zutun. Auch recht.
So sprach der Dishypat und bestieg den Karren des Lombarden. Die Statuen und den Bauschutt liess man einfach so liegen. Es war Peters Sach nicht mehr.

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